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Finde den Meditationssitz der am besten zu dir passt

Vielen Menschen fällt es schwer einen geeigneten Meditationssitz zu finden. Besonders am Anfang ist es schwierig so lange in einer Position zu verharren. Im Netz, in Büchern oder Magazinen werden Meditationssitze wie der Lotossitz abgebildet, der für die Mehrheit der Schülerinnen nicht machbar ist. In diesem Artikel möchte ich dir Varianten davon vorstellen mit Hilfsmitteln, die dir diesen Teil der Meditation erleichtern.

Inhalt

Klassischer Meditationssitz

Traditionell meditiert man im Lotossitz, das heißt ähnlich wie ein Schneidersitz. Der Lotussitz hat es aber in sich. Denn die Füße werden auf den Oberschenkelwurzeln abgelegt. Für die meisten Menschen in unseren Breitengraden ist das meistens nicht zugänglich, obwohl man es natürlich lernen kann.

Allerdings kann es auch sein, dass du Anatomisch „eingeschränkt“ bist und der Lotossitz nichts für dich ist. Und da ist auch egal ob du schon hundert Jahre Yoga übst oder hundert Sekunden. Es ist auch gar nicht so wichtig, ob du einen vollen Lotossitz kannst oder mit vielen Hilfsmitteln einen Schneidersitz zum Meditieren nutzt. Wichtiger ist es, DASS du meditierst und die Entwicklung machen möchtest. 🙂

Meditationssitz mit Hilfsmitteln

In früheren Artikeln habe ich schon über meine Liebe zu Hilfsmitteln geschrieben. Und ich bleibe dabei. Auch zum Meditieren, für’s „nur Sitzen“ können Hilfsmittel ein wahrer Segen sein.

Meditationssitz mit skissen

Ohne ein Meditationskissen mag ich schon gar nicht mehr Meditieren. Es hilft dabei den Meditationssitz entspannter einzunehmen, weil ein Kissen für den Körper immer Entspannung bedeutet. Auch wenn man drauf sitzt, statt sich abzulegen. 😉

meditieren-mit-meditationskissen

Wie du auf der Grafik sehen kannst, ist mein Oberkörper ohne Kissen ein wenig nach vorne geneigt. Würde ich die Schultern über das Becken bzw. die Hüfte bringen wollen, würde der Sitz an Entspannung verlieren. Mein Bauch müsste mehr arbeiten und auch die Leiste und die Hüfte würden mehr halten müssen. Das wiederum kann Schmerzen im unteren Rücken verursachen.

Mithilfe des Meditationskissens, kann das Becken sanft nach hinten Kippen. Das bringt Entspannung in den unteren Rücken und es ist leichter den gesamten Rücken aufzurichten. Dadurch kann die Hüfte und Leiste entspannen und die Knie können sanft richtung Boden sinken.

Meditationssitze mit Yoga Block

Yogablöcke sind meiner Meinung nach das Ultimative Yoga und Meditationshilflsmittel. Dürfte ich nur eine Art Hilfsmittel benutzen für den Rest meines Lebens, ich würde mich für Yogablöcke entscheiden.

In diesem Kapitel zeige ich dir wie du die Yogablöcke einsetzen kannst. Einmal in einem geschlosseneren Schneidersitz und einmal in einem etwas geöffneteren. Letzteres sieht man häufig in Yogaklassen, Magazinen und Büchern. Es ist eine Art Vorstufe zum Lotussitz.

Wie auf einem Yogakissen, kannst du den Yogablock nutzen um darauf zu sitzen. Weil du erhöht sitzt und die Knie sanft richtung Boden sinken können, kann die Hüfte und der untere Rücken entspannen. Dadurch sitzt du im Ganzen aufrechter und entspannter.

Schneidersitz mit Yogablöcken

Ich habe Schüler:innen die brauchen hier noch etwas mehr Unterstützung. Wir sitzen im Alltag so viel auf Stühlen, dass nach und nach die Hüfte und die Knie immer steifer werden. Das kann zur Folge haben, dass ein Schneidersitz ohne Hilfsmittel unzugänglich wird.

meditationssitz-mit-blöcken-wie

Für einen Schneidersitz bei dem zu auf einem Kissen oder Block sitzt, kannst du zusätzlich Blöcke unter die Knie legen. Dadurch kann die Hüfte entspannen und loslassen. Meistens hält man unwissentlich in der Hüfte fest, besonders wenn man noch nicht so beweglich in der Hüfte ist. Am Anfang ist es schwer, in der Hüftgegend loszulassen, aber gleichzeitig im Rücken aufrecht zu bleiben. Dabei helfen dann Hilfsmittel wie Blöcke. 🙂

meditationssitz-welcher-der-beste

Für einen geöffneteren Meditationssitz, liegen die Fersen bzw. die Knöchel voreinander. Die Hüfte ist weiter geöffnet, aber der Unter- und Oberschenkel sind dadruch enger zusammen. Wie du auf der Grafik sehen kannst, kommen meine Knie nicht zum Boden. Damit ich dennoch entspannter Sitzen kann, nehme ich mir Blöcke zur Hilfe.

Zusammenfassung

Wie du siehst, es gibt viele Möglichkeiten einen klassischen Meditationssitz für dich zugänglich zu machen, wenn du bisher damit eher Probleme hattest. Besonders Yogaanfänger:innen streuben sich zu Beginn gegen Hilfsmittel wie Yogablöcke oder ähnliches. Die meisten Menschen lernen sie allerdings schnell schätzen.

Yoga Zubehör wie Kissen und Blöcke, helfen dir beim Meditieren bei

  • der Aufrichtung
  • der Entspannung und
  • Loslassen.

Ein Yogakissen ist eine bequeme Möglichkeit erhöht zu sitzen. Dadurch kannst du Anspannung in der Hüfte loslassen, dich leichter aufrichten und im allgemeinen entspannter Sitzen.

Zusätzlich dazu kannst du Yogablöcke unter deine Knie legen, wenn deine Knie in der Luft schweben und die Hüfte zu viel festhalten muss. Die Yogablöcke helfen dann dabei, das Gewicht der Knie zu tragen, sodass nach und nach die Anspannung wegfällt und du beweglicher werden kannst.

Egal für welche Variante du dich entscheidest, probiere es einfach aus und schau was passiert.

Es kann trotzdem sein, dass es dir schwer fällt auf dem Boden sitzend zu meditieren. Dann setz dich auf einen Stuhl und stell die Füße auf den Boden, lehne dich zurück, aber versuche trotzdem aufgerichtet zu sein und es dir nicht zu bequem zu machen. 😉

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