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Meditieren beginnen – 5 Gründe sofort zu starten

Mit dem Meditieren beginnen kostet einige Menschen sicherlich etwas Überwindung. Sie denken vielleicht es ist zu esotherisch, sie können einfach nicht still Sitzen oder ihre Gedanken beruhigen. In diesem Artikel nenne ich dir 5 Gründe, warum es sich lohnt gegen alle Widrigkeiten mit dem Meditieren zu beginnen.

Inhalt

Meditieren beginnen

Bevor ich mit den 5 Gründen herausrücke, möchte ich eine kurze Definition von Meditation geben. Meditieren bedeutet ganz platt gesagt in Stille sitzen. Gewöhnlich oder aus meiner Erfahrung heraus, verstehen die Menschen drunter nicht immer das Gleiche.

In Stille sitzen heißt, das der Körper still sitzt und das es keine Ablenkungen gibt. Das bedeutet, kein Hörspiel, Podcast, Musik oder Tv. Auch wenn ich propagiere, man könne sich überall und zu jederzeit mit einer Kurzmeditation eine Auszeit im Alltag nehmen. Dennoch bin ich der Meinung das es keine Meditation ersetzt.

Wer zu Meditieren beginnen möchte, stellt schnell fest wie anstrengend es ist den Körper still zu halten. Ganz zu schweigen davon die Gedanken „zu kontrollieren“. Genau das ist die Herausforderung. Denn spätestens wenn der Körper anfängt zu zwicken und zu zwacken, meldet sich auch der Geist.

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Während der Meditation zu denken, ist nicht schlimm. Mein Eindruck ist, dass die Menschen dann glauben sie haben es nicht geschafft zu Meditieren. Im Grunde ist Meditieren vergleichbar mit dem Lernen einer neue Sprache. Am Anfang weißt du nichts über die Sprache. Du verstehst nur Bahnhof wenn der Lehrende etwas sagt. Selbst einfachste Sätze fallen dir schwer. Aber je regelmäßiger du Vokabeln übst und die Sprache sprichst, desto leichter fällt es dir. Ehe du dich versiehst, sprichst du fließend und träumst sogar in der neuen Sprache. Dein Gehirn hat sich verändert, neue Wege gelegt und Verbindungen geknüpft. Es ist auch ein bisschen alter Kram rausgeflogen den du ohnehin nicht mehr benutzt.

Zu Meditieren beginnen bedeutet, dem Gehirn und Körper, neue Wege zu legen und alten Kram rauszuwerfen. Vorallem wirst du dich besser kennenlernen und erkennen lernen, wer oder was dir gut tut.

Meditieren beginnen aus diesen Gründen

Nach dieser Einleitung zum Thema was Meditieren ist und was es bedeutet, beginnt hier das eigentliche Thema. Nämlich die 5 Gründe dafür mit dem Meditieren zu beginnen.

Stress Reduktion

Stress ist, neben Rücken, sicherlich in die Chefetage der Volkskrankheiten aufgestiegen. Wer mit dem Meditieren beginnt, senkt langfristig nachweislich Stresshormone im Blut. Wer regelmäßig, sogar täglich Meditiert, kann nicht nur schon enstandenen Stress abbauen. Meditation hilft auch dabei, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen.

Durch reduzierten Stress kann der Körper sich erholen und andere körperliche Beschwerden verbessern sich. Beispielsweise führt weniger Stress und weniger Stresshormone zu einer besseren Verdauung und wirkt sich positiv auf einen hohen Blutdruck aus (bei Herzkrankheiten etc. bitte immer in Absprache mit deinen Ärtz:innen).

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Verbesserte Selbstreflexion

Wer regelmäßig Meditiert, verbessert die Fähigkeit sich selbst zu Reflektieren und sich in Relation zu Anderen zu sehen. Du beobachtest und überdenkst, dein eigenes Verhalten. Außerdem erkennst du Muster nach denen du handelst oder Situationen die dich triggern. Langfristig kann es dazu führen, dass du dein eigenes Verhalten, was du sagst und denkst sich verändert.

Besserer Umgang mit lauten Gedanken

Durch Meditation entdeckst du dich ganz neu. Denn du verabschiedest dich vom Stress und von Gedanken und Gedankenmustern, die dich nicht unterstützen.

Viele Menschen die noch am Anfang stehen und gerade mit dem Meditieren beginnen, sind erstmal überwätigt von den vielen Gedanken im Kopf. Kein Wunder, an jeder Ecke liest man vom Gedankenkarussell, von Gedankenspiralen oder wie man all das ganz einfach ausschalten soll. Gelingt einem das nicht sofort, hat man schnell den Eindruck versagt zu haben. Das ist genau der Grund, warum du dran bleiben solltest.

Nach und nach lernst du, dich zu beruhigen und abzuwägen ob du das jetzt brauchst oder ob es dir gut tut. Viele dieser Gedanken, lösen Emotionen aus. Meistens eher negative oder vermeintlich negative Gefühle. Und das ist okay. Aus meiner Erfahrung sind es genau diese Gefühle und Momente, die uns helfen Entscheidungen zu treffen und eine Veränderung anzustoßen 🙂

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Bewusstseinserweiterung

Egal aus welchen Gründen du mit dem Meditieren beginnst, es wird sich etwas Verändern. Wie du in den anderen Gründen schon gelesen hast, kann Meditation Auswirkungen auf den Körper, auf deine Art zu denken und zu fühlen haben. Aber auch auf spiritueller Ebene wird sich etwas tun.

Bewusstseinserweiterung ist so ein großes Wort und klingt so wahnsinnig abgespaced in einigen Kontexten. Für mich bedeutet es in erster Linie, sich im Ganzen bewusster Wahrzunehmen und dadurch erweitert sich schon mein Bewusstsein. Wie viele Menschen kennst du, die einfach so vor sich hinwuseln und schon fast verlernt haben sich wahrzunehmen?

Durch Meditation weitest du auch deinen Blick, was auch eine Form der Bewusstseinserweiterung ist. Weil du dich entstresst hast und somit mehr Leichtigkeit und Ruhe in dein System kommt, nimmst du deine Umgebung anders wahr. Was uns zum Letzten der 5 Gründe bringt.

Erhöhte Achtsamkeit

Wer weniger gestresst ist und mehr Ruhe und Leichtigkeit im System hat, kann sich und seine Umgebung anders Wahrnehmen. Andere Menschen musst du da lassen wo sie sind, die kannst du nur Inspirieren. Aber in dem du regelmäßig oder täglich Meditierst, wirst du Achtsamer.

Das bedeutet, du merkst schneller wo deine Grenzen sind und wer oder was dir gut tut. Dein gesamter Alltag kann sich so verändern. Wer seine Grenzen kennt, weiß wo man wieder in Stresssituationen gerät und wann einfach Schluss ist, zieht schon viel früher die Notbremse. Der nimmt sich auch zusätzlich zur Meditation Zeit für sich und tut Dinge die die Akkus auf- statt entladen.

Beginne zu Meditieren für dich!

In der Welt in der wir leben, tun die meisten Dinge Menschen um ihre Leistung zu steigern oder geben anderen Tipps, wie sie ihre Leistung steigern können. Ob es um Nahrungsergänzungsmittel geht für den Muskelaufbau oder um Tätigkeiten die deine berufliche Leistung und Produktivität fördern, das ist nicht der Grund worum es mir geht.

Natürlich wirkt sich Meditation und auch Yoga, auf alle Lebensbereiche aus. Gerade deshalb, finde ich Meditation und Yoga so großartig. Weil wir aus einen Weg haben, aus diesem Rädchen auszusteigen. Uns kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen, wenn wir uns Zeit für uns nehmen. Wenn wir Grenzen setzen und erkennen, wo fängt meine Zuständigkeit an und wo hört sie auf? Andere Menschen da zu lassen, wo sie sind und uns auf das eigene Handeln zu konzentrieren.

Das bedeutet nicht, dass du wie ein Egomane und ohne Rücksicht auf Verluste deiner Wege gehst. Aber es kann bedeuten, deinen Kollegen klar zu machen, dass du nicht mehr bereit bist Überstunden zu machen um ihre Arbeit zu übernehmen. Es kann bedeuten, dass du deinen Kindern und Partner:in klar machst, Abends um 18 Uhr haben sie 10 Minuten Sendepause, weil du Meditierst.

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Zusammenfassung

Meditieren bedeutet in Stille sitzen, also den Körper und deine Umgebung still sein zu lassen. Anfangs wird der Kopf noch lauter sein und dich Ablenken wollen. Manchmal mit mondänen Gedanken wie der Einkaufsliste oder deiner to-do-Liste. Andere Male kommen vielleicht auch Erinnerungen oder Gedanken an die Zukunft hoch. Mal schöner, mal unschöner.

Im Laufe der Zeit wirst du auch außerhalb der Meditation aufmerksamer für deine Gedanken, Gefühle und deinen Körper werden. Dein Bewusstsein erweitert sich und dein Alltag wird sich verändern. Du lernst, genauer Hinzuhören und dir Grenzen zu setzen. Außerdem werden Gedankenspiralen seltener und im Allgemeinen wirst du ruhiger. Du bist weniger gestresst und fühlst dich auch weniger unter Druck.

In meinem Newsletter gebe ich dir Impulse, Inspirationen und Tipps aus Yoga, Meditation und Energiearbeit.

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