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Energiearbeit spüren und lernen in Köln, NRW

Du glaubst, du kannst keine Energie spüren? So kannst du trotzdem Energiearbeit lernen

Du traust dich nicht in eine Energiesession zu gehen, weil du das Gefühl hast du bist nicht feinfühlig genug. Du hast das Gefühl nur andere können das für dich machen, das kannst du selbst nicht machen. Dieser Artikel hangelt sich an Fragen entlang, die ich immer wieder gestellt bekomme, wenn es um Energiearbeit geht. Und warum es so wichtig ist, die Verbindung zu sich zu stärken.

Energiearbeit ist ein Mittel die Verbindung zu uns selbst zu stärken und damit auch zu anderen Menschen und Wesen. Das kennst du vielleicht schon, dass die Verbindung im Mittelpunkt steht vom Yoga. Das ist nicht exklusiv einigen wenigen Vorbehalten.

Was ist Energiearbeit?

Mit Energiearbeit beeinflusst man den Energiefluss im Körper und im persönlichen Energiefeld. In meinem Fall mache ich diese Arbeit mit dem Geist. Ich löse energetische Blockaden auf im persönlichen Feld meiner Kundinnen und versuche, wenn möglich, den Ursprung der Blockaden zu finden, damit ein Thema sich in Gänze lösen kann. Ich habe einen ganzen Artikel geschrieben, wie die Form der Energiearbeit, die ich anbiete und lehre ausmacht und wie sie wirkt.

Aber der Begriff „Energiearbeit“ umfasst auch andere Disziplinen, wie Reiki, Thai Chi, Chi Gong, Yoga, Akupunktur, Osteopathie und was nicht alles. Es geht immer darum Energie wieder zum Fließen zu bringen. Es ist wie Aufräumen: Man kann sich leichter durch den Raum bewegen, findet leichter wonach man sucht und weiß leichter, was man wirklich braucht. Oft höre ich, das man dafür bestimmte Fähigkeiten brauche. Aber ist das wirklich so?

Ich bin nicht fähig

Doch.

Ich sag immer, wer atmen kann, kann auch Energiearbeit. Über den Atem kann man schon eine Menge Energie im Körper lenken. Von Angespannt zu entspannter, ist schon eine Lenkung der Energie. Du kommst vom einen ins andere. Das ist schon eine Transformation.

Wir sind so gewöhnt große Transformationen zu sehen, von Ruine zum Traumschloss, das wir (ich auch), manchmal vergessen, dass auch vermeintlich kleine Veränderungen eine Wirkung haben.

Am Anfang kommen einem manche Konzepte und Übungen unerreichbar vor. Es braucht Zeit, sich daran zu gewöhnen und die eigenen Muster und Denkweisen zu hinterfragen. Aber wenn man über diese Hürde einmal gesprungen ist, kommt man sanft auf und merkt: so schwer ist das gar nicht.

Muss ich Buddhistin sein für Energiearbeit?

Die Energiearbeit, die ich gelernt habe, anwende und lehre, kommt ursprünglich aus dem tibetischen Buddhismus. Aber, im Kern sind es menschliche Themen, die wir alle haben. Also so was wie Was ist unverhandelbar, was verhandelbar? (Grenzen setzen). Wo gebe ich meine Aufmerksamkeit hin? Wie gehe ich mit mir um? Wie gehe ich mit anderen um? Womit fülle ich meine Zeit?

Das ist nichts, was nicht jede und jeder sich schonmal gefragt hat oder erlebt hat. Man hat vielleicht andere Worte benutzt, die Informationen aus anderen Disziplinen oder aus anderen Teilen der Welt genommen. Woher auch immer, Hauptsache es passt zu dir und du verstehst es. Auch die großen unserer Zeit, erfinden nicht das Rad neu. Sie nutzen die gleichen Weisheiten und schaffen es, die Massen zu begeistern. Und das ist auch ok.

Muss ich Yoga machen damit Energiearbeit wirkt?

Es stimmt schon, das Yoga für viele das Tor zu dieser Welt ist. Der Welt, in der man das eigene Denken, Sprechen und Handeln hinterfragt. In der man nicht über seine Grenzen hinaus geht, um einem Ideal zu entsprechen. In der man sich Zeit lässt. In der man lernt Emotionen zu erkennen und dann auch zuzulassen. Eine Welt in der man sich auf die Gegenwart konzentriert. In der man über das Vertrauen in sich, einen Zugang zur Umwelt findet. In der man anerkennt und akzeptiert, dass die Dinge so sind wie sie sind, ohne die Hoffnung zu verlieren.

Und vieles mehr. Aber das heißt nicht, dass jede diese Erlebnisse hat, dass sie unbedingt passieren werden oder dass man nicht auch auf andere Weise an dieselben Punkte kommen kann. Es muss auch nicht heißen, dass man schneller dort landet, wenn man Yoga übt.

Dennoch gibt es Felder, die sich einem leichter erschließen, wenn man Yoga übt. Sowas wie Chakren, Mudras oder Mantren. Gleichzeitig habe ich Schülerinnen, die keinerlei Yogaerfahrung haben und in den Energetischen Ausbildungen alles verstehen und das genauso gut oder schlecht, wie die anderen auch. 😊

Ok, aber hellsichtig muss ich schon sein?

Jede Person ist hellsichtig. Einigen fällt es leichter, anderen schwerer. An dieser Stelle stehen wir uns meistens wieder selbst im Weg, indem wir glauben, dass es ein Talent ist, das man hat oder nicht. Das nur wenige Menschen auf der Welt diese Gabe haben. Aber ich weiß: Das kann man lernen. Channeln oder mit den Toten kommunizieren, kann man lernen.

Ich bin froh, dass ich das lernen durfte in einem Geschützen Raum, in dem ich nicht nur die Technik gelernt habe, sondern auch, wie ich auf mich aufpasse und mir nichts einlade, was nicht gut für mich ist. Das ich auch Grenzen setzen darf und ich mich nicht um alle kümmern muss, die bei mir auf der Matte schweben.

Was muss ich dann können?

Atmen. 😉

Die Menschen die zu mir kommen, sei es in energetischen Coachings , Workshops oder Ausbildungen , haben selbst noch keine Ahnung von Energiearbeit. Aber sie alle haben eins gemeinsam: Sie wollen Probleme aus dem Weg räumen. Die einen lassen aus dem Weg räumen, die anderen wollen selbst aus dem Weg räumen.

Wieso sollte ich die Verbindung zu mir stärken?

Erstmal ist die Frage, was man meint, wenn man von der Verbindung zu sich selbst spricht. Sogar ich habe oft das Problem zu verstehen, wenn ich Postings oder Artikel zu dem Thema lese, was das heißen soll. Ich habe den Eindruck, die setzen an einem Punkt an, an dem viele noch gar nicht sind oder schreiben viel, ohne etwas zu sagen. Dabei ist Energiearbeit ganz nahbar.

Über‘s fühlen entsteht Verbindung

Eine Verbindung zu sich selbst, fängt mit fühlen an. Nicht über fühlen nachdenken, sondern fühlen. Das ist schon gar nicht so leicht, diesen Unterschied zu verstehen. Um das zu üben setz dich auf einen Stuhl, beide Fußsohlen auf dem Boden (oder auf einem Kissen/Bänkchen, wenn die Füße nicht an den Boden kommen.)

  1. Fühle in deine Füße hinein.
  2. Was kannst du wahrnehmen? Wie fühlt sich der Untergrund an. Kalt? Warm? Rau, oder glatt? Kannst du den Stoff der Socken auf der Haut fühlen? Die Luft auf der Haut spüren?
  3. Was kannst du darüber hinaus wahrnehmen?

Du musst all diese Sachen nicht in Worte fassen. Die Kunst ist es nachher, dass nur zu fühlen, ohne dass sich sofort der Denkapparat einschaltet. Und es ist auch ok, wenn das nicht beim ersten Mal oder die ersten 150 Male perfekt klappt. Ich bin mir sicher, dass es schneller funktioniert als du denkst. 😊

Von hier aus, kannst du dich weiter durch den Körper arbeiten. Von den Füßen die Beine hinauf in den Rumpf, die Arme und abschließend den Kopf. Danach kann man üben, den Körper im Ganzen zu spüren, ohne ihn erst Schritt für Schritt durchzugehen.

Gefühle fühlen

Für die meisten ist, dann leichter Emotionen wahrzunehmen, die über Wut, Trauer oder Freude hinausgehen. Das sind Emotionen, mit denen wir mehr oder weniger vertraut sind. Doch es gibt auch Gefühlszustände, die uns weniger vertraut sind oder die wir nicht gerne zugeben wollen. Das ist dann der nächste Verbindungsschritt, den wir gehen.

Wenn wir das Üben, allein, in Therapie, im Coaching, in Workshops oder anderen Gruppen, kommen wir uns selbst schon ein ganzen stück näher. Damit sind wir dann ausgestattet, Verbindungen zu anderen einzugehen, die viel mehr auf Augenhöhe und Mitgefühl basieren, weil wir es an uns schon geübt haben.

Besonders in diesen Zeiten, in denen man sich oft so machtlos fühlt, sind es diese Dinge, die auf den ersten Blick keine Wirkung haben, und trotzdem sinnvoll sind. Denn sie haben eine Wirkung, auch wenn die nicht in den nächsten zwei Stunden die Welt revolutioniert.

Und um doch etwas spiritueller zu werden: Jedes Lebewesen, besteht aus kosmischer Energie und Erdenergie. Wir Menschen zu ungefähr gleichen Teilen. Wenn wir also in unseren Körper hineinspüren, beschäftigen wir uns Automatisch mit diesen Energien. Wenn du irgendwo sehr viel oder sehr wenig spürst, es heiß oder kalt ist, kann es ein Hinweis darauf sein, dass dort die Energie blockiert ist und nicht ganz frei fließen kann.

Zusammenfassung

Also, Nein, du musst weder Yogi noch Buddhist sein für Energiearbeit. Du brauchst kein Wissen aus dem Shamanismus, Astrologie oder Tarot. Energie steckt in allem, also ist alles Energiearbeit. Nenne es Wahrnehmungsschulung, Nervensystemarbeit, Achtsamkeitsübungen oder Spirituelles Erwachen. Am Ende lernst du einen Umgang mit Energie und sie bewusst zu lenken. Eine Bewusstseinserweiterung die du, im Gegensatz zu Psychedelika, steuern kannst.

Diese vermeintlich kleinen Übungen und Gesten, haben einen kosmischen Effekt. Es breitet sich in der Menschheit aus, auch wenn du still zuhause in deinem Kämmerlein in deine Füße spürst und daran arbeitest, die Verbindung zu dir zu stärken. Du lernst dich immer besser kennen, kennst deine Trigger, deine Glaubenssätze und Verhaltensweisen.

Energiearbeit wird manchmal als Hokuspokus verkauft, als etwas das nur wenige können und dass man nicht lernen kann. Entweder man kann es oder nicht. Ich weiß aus Erfahrung, dass jede und jeder es lernen und anwenden kann.

Alles ist Energie. Und Energie steckt in allem.

Wer schreibt hier?

Energetisch Spiritueller Coach Helen Tenorth nrw

Hej, ich bin Helen!


Ich begleite Frauen dabei, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Selbstbestimmung in ihr Leben zu bringen – mit Yoga, Energiearbeit und Coaching. In meinen Blogartikeln teile ich Gedanken, Übungen und Impulse, die dich inspirieren sollen, deiner eigenen Intuition zu vertrauen. Wenn du Lust hast, tiefer einzutauchen: Schreib mir oder schau dich hier um – ich freue mich, dich kennenzulernen.

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